Immer wenn ein Unternehmen in die Krise gerät, wird der Handlungsspielraum häufig sehr schnell immer enger. Der Unternehmer kann nur meist nur noch reagieren anstatt zu agieren. Eine wirklich unvermittelt auftretende Notsituation sehr selten ist. Die Gefahr schleicht sich bei strukturellen und organisatorischen Krisen bereits lange vor dem Entstehen von finanziellen Engpässen ein. Gerade deshalb ist eine systematische Früherkennung wichtig und bereitet Ihr Unternehmen in einer kontinuierlichen Entwicklung auf die Zukunft vor.
Mit Hilfe der Früherkennungstreppe, die zeitlich nach Früherkennung, Späterkennung und Sehr-Späterkennung gliedert ist, lässt sich die aktuelle Situation Ihres Unternehmens ermitteln. Durch die Zuordnung zu den drei Phasen können sofort entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
Wichtig: Beantworten Sie die Fragen von unten nach oben. Wenn Sie bereits die ersten Fragen in der Sehr-Späterkennung mit "nein" antworten müssen, so ist dies als äußerst kritisch zu betrachten: Der Fortbestand Ihres Unternehmens könnte gefährdet sein und es sind einschneidende Veränderungen und eine Sanierung wahrscheinlich. Wenn Sie in der Phase der Späterkennung mit "nein" antworten, ist eine schnelle und konsequente Kurskorrektur notwendig. Bei einem "nein" im Bereich der Führerkennung sollten Sie Ihr Konzept überprüfen und Ihre Unternehmensplanung überarbeiten.

Wichtig ist jetzt die Existenzsicherung. Es geht um die Frage der Sanierungsfähig- und -würdigkeit des Unternehmens. Sofort umsetzbare Maßnahmen in dieser Phase sind:
Probleme in dieser Phase sind konkrete Anzeichen für eine beginnende Krise. Jetzt ist schnelles und überlegtes Handeln erforderlich. Mögliche Lösungen sind:
Gerade in dieser Phase sensibilisiert der Unternehmer den Blick für die Ursachen von Krisen und die Beobachtung des Wettbewerbs. Das Hauptaugenmerk wird auf die Zukunft des Unternehmens gerichtet. Wichtig ist jetzt: